KWS Regensburg solide Geschäftsentwicklung in 2020

Geschäftsbericht 2020: Damit Menschen sich zuhause fühlen

Das Katholische Wohnungsbau- und Siedlungswerk (KWS) der Diözese Regensburg wirtschaftet klug und solide. Der positive Trend des Unternehmens setzt sich auch im Corona-Jahr fort. Das kirchliche Wohnungsbauunternehmen agiert im Wesentlichen auf zwei Feldern: als Anbieter bezahlbarer Mietwohnungen und als Baubetreuer. Das KWS hat kürzlich den Geschäftsbericht 2020 veröffentlicht.

„Seit mehr als sieben Jahrzehnten ist es unser Bestreben, Wohnungen so zu bauen, dass sich Menschen dort wohlfühlen. Auch im Corona-Jahr entwickelten wir unser Unternehmen klug und solide weiter. Unser umfangreiches Bauprogramm nahm weiter an Fahrt auf“, sagen die beiden Geschäftsführer Markus Jakob und Maximilian Meiler. Aktuell seien an mehreren Orten in der Diözese moderne Wohnanlage mit mehr als 200 Wohnungen im Bau. „Unser Bauprogramm sorgt dafür, dass älteren Menschen mit oder ohne Behinderung, Familien und junge Menschen Wohnraum für ein selbstbestimmtes Leben finden“, sagen sie. Der Wohnungsmix des Unternehmens bestehe aus barrierefreien Wohnungen, Wohnheimplätze für Studierende sowie allgemein bezahlbarem Wohnraum.

Im Geschäftsjahr 2020 wurde die Errichtung von 20 freifinanzierten Seniorenwohnungen, einer

Tagespflegeeinrichtung, Büros für eine Sozialstation und soziale Dienste in Weiden sowie von

zehn freifinanzierten Altenwohnungen und einer Gewerbeeinheit in Tirschenreuth fertiggestellt.

Baubeginne erfolgten im Jahr 2020 in Erbendorf, Eschenbach, Regensburg-Burgweinting, Regensburg und Weiden. Daneben befanden sich im Geschäftsjahr 2020 Baumaßnahmen an den Standorten Bad Abbach, Neustadt an der Donau, Neustadt an der Waldnaab und Regenstauf in der Bauvorbereitung. Insgesamt 92 überwiegend öffentlich-geförderte Wohnungen in Regenstauf bzw. Landshut werden planmäßig im Sommer 2021 bezogen.

Die Bilanzsumme des KWS ist im zurückliegenden Geschäftsjahr auf 98,9 Millionen Euro (Vorjahr: rund 76,8 Millionen Euro) gestiegen. Der Überschuss betrug 603.500 Euro und lag damit auf Vorjahresniveau. Der Aufsichtsrat bescheinigt dem Unternehmen geordnete Vermögens- und Kapitalverhältnisse. Die Liquiditätslage und der Finanzaufbau des KWS sind „frei von Bedenken“. Die Ertragslage der Gesellschaft ist demnach unverändert gesichert.

Zum 31. Dezember 2020 umfasste der unternehmenseigene Immobilienbestand 535 Wohnungen, 394 Studentenwohnheimplätze, 100 Plätze in einer Gemeinschaftsunterkunft, neun gewerbliche Einheiten und 369 Garagen bzw. Stellplätze. Das KWS verwaltete für fremde Eigentümer 325 Mietwohnungen, 22 Studentenwohnheimplätze, 24 gewerbliche und sonstige Einheiten sowie 171 Stellplätze. Ein hoher Anteil der Wohnungen ist seniorengerecht und barrierefrei. Mit seinen breit angelegten Angeboten an verschiedenen Standorten im Bistum Regensburg ist das Unternehmen für die Zukunft gerüstet.

Im Rahmen der Baubetreuung für Dritte wurden zum Bilanzstichtag 67 Maßnahmen mit einem Volumen von etwa 389 Millionen Euro bearbeitet. Das KWS verfügt, gemessen an der Bilanzsumme, über ein Eigenkapital von 26 Prozent. Die Eigenmittel einschließlich der Rückstellungen für Bauinstandhaltung werden mit 28,6 Prozent der Bilanzsumme beziffert.

Zusatzinfo:
Den aktuellen Geschäftsbericht der Katholischen Wohnungsbau- und Siedlungswerk der Diözese Regensburg GmbH ist online einsehbar. Eine gedruckte Fassung ist auf Anfrage erhältlich. Weitere Infos: www.kws-regensburg.de