Wohnen und Leben für jeden

Für 32 Wohnungen erfolgte nun in Landshut der Spatenstich / Im Sommer 2021 sollen die überwiegend öffentlich geförderten Wohnungen in Landshut bezugsfertig sein.

Das rund 2.500 Quadratmeter große Grundstück in der Nikolastraße 35 lag bis jetzt lange Zeit brach. Nur ein kleines baufälliges Haus wurde von einer Familie bewohnt. In knapp zwei Jahren werden dort 32 nagelneue Wohnungen stehen. Nach den Abbrucharbeiten ist nun der Spatenstich für diese überwiegend öffentlich geförderte Wohnanlage erfolgt. Vertreter von Kirche, Politik und Bauherr sind gekommen, um den Startschuss für diese Baumaßnahme zu geben.

Bauherr der Maßnahme ist die Katholische Wohnungsbau- und Siedlungswerk der Diözese Regensburg GmbH (KWS). Die Errichtung des Wohnquartiers ist Teil des aktuellen Neubauprogramms des KWS. „Der Initiative des Bischofs von Regensburg, Dr. Rudolf Voderholzer, ist es zu verdanken, dass wir heute erneut einen Baubeginn feierlich begehen können“, sagen Markus Jakob und Maximilian Meiler, die beiden Geschäftsführer des kirchlichen Wohnungsunternehmens.

Dank der Unterstützung der Diözese und seines Oberhirten konnte das KWS Regensburg
vor einigen Jahren ein umfangreiches Neubauprogramm auflegen. Die neuen Wohnungen
in der Landshuter Nikolastraße kommen dann hauptsächlich sozial schwachen und finanziell weniger gut gestellten Familien zugute. Neben Mitteln des Freistaates Bayern erfolgt der überwiegende Teil der Finanzierung mit diözesanen Finanzmitteln in Form eines Gesellschafterdarlehens. „Nur deshalb können wir eine Maßnahme dieser Größenordnung stemmen“, sagen die Geschäftsführer.

Auch die Pfarrei St. Nikola in Landshut hat ihren nicht unerheblichen Teil zur Realisierung des Projekts beigetragen. Die Katholische Kirchenstiftung St. Nikola ist Eigentümer des Grundstücks und hat dem KWS dieses im Erbbaurecht für die Baumaßnahme zur Verfügung gestellt. „Pfarrer und Kirchenpfleger haben vor Ort die Maßnahme engagiert mit angeschoben“, so die Geschäftsführer. Für alle Beteiligten sei das Vorhaben eine echte „Win-Win-Situation“. „Das KWS schafft bezahlbaren Wohnraum in der Diözese Regensburg, die Kirchenstiftung führt ihr Grundstück einer sinnvollen Nutzung zu und erhält neuen Wohnraum in ihrer Gemeinde“, sagen übereinstimmend alle Partner.

In der Nikolastraße 35 entstehen nun 32 Wohnungen. 29 Wohnungen werden mit Mitteln des Freistaates Bayern gefördert. Dazu kommt eine Tiefgarage. Beauftragter Architekt ist das Architekturbüro Eck-Fehmi-Zett aus Landshut. Am 3. Juni wird mit dem Bau bereits begonnen. Laut Bauzeitenplan sind die Wohnungen im Sommer 2021 bezugsfertig.

Zusatz-Info:
Die Katholische Wohnungsbau- und Siedlungswerk der Diözese Regensburg GmbH (KWS) ist der allumfassende kirchliche Immobiliendienstleister in der Diözese Regensburg. Beim eigenen Anlagevermögen konzentrierten sich die Aktivitäten in den letzten Jahren auf das Marktsegment „Betreutes Wohnen“, sowie auf besondere Wohnformen wie Mehrgenerationenwohnen und Wohnen für Studierende. In Regenstauf wurde eine Gemeinschaftsunterkunft für 100 Flüchtlinge gebaut. Die „Baubetreuung“ umfasst die gesamte Palette kirchlicher Einrichtungen und reicht von Kirchenbauten über Schulen und Behinderteneinrichtungen bis zu Altenpflegeheimen.

FACT-SHEET

WOHNANLAGE NIKOLASTRASSE IN LANDSHUT

Grundstücksgröße: 2.593 m2

Haus 1: Etagen: KG, EG, 1. OG, 2. OG, DG
insgesamt 11 Wohnungen von 46 m
(2 Zimmer, Küche, Bad) bis 85 m(4 Zimmer, Küche, Bad)

Haus 2: Etagen: KG, EG, 1. OG, 2. OG
insgesamt 9 Wohnungen von 49 m
(2 Zimmer, Küche, Bad) bis 71 m(3 Zimmer, Küche, Bad)

Haus 3: Etagen: KG, EG, 1. OG, 2. OG
insgesamt 12 Wohnungen von 56 m
(2 Zimmer, Küche, Bad) bis 83 m(3 Zimmer, Küche, Bad)

Gestaltung:
Haus 1 mit Satteldach (Dachziegel)
Haus 2 und 3 mit Flachdach (extensiv begrünt)

Anzahl der Wohnungen gesamt:
32 Wohnungen (davon 29 Wohnungen gefördert durch den Freistaat Bayern)

Tiefgarage:
Tiefgaragenstellplätze: 32 (davon 2 Stellplätze für Menschen mit Behinderung)

Wohnfläche:
2.008 m2

Geschossfläche:
3.000 m2

Umbauter Raum (inkl. Tiefgarage):
insgesamt: 13.556 m3

Heizung:
Pelletheizung mit 80 Kilowatt Nennwärmeleistung

Freianlagen:
Großzügige Begrünung der Freiflächen mit Rasen, teilweise mit extensiver Wiese, mit zahlreichen
Bäumen, mit Hecken und Staudenflächen sowie eines Spielplatzes.

Bauzeit:
Juni 2019 bis voraussichtlich Juni 2021

Gesamtkosten:
7, 9 Millionen Euro