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Wohnen für wenig Geld: In Nürnberg-„St. Ludwig“ kommen Menschen mit niedrigem Einkommen zum Zug

12.08.2013

Einmal mehr verwirklicht ein Mitgliedsunternehmen des KWSD ein bayerisches Modellprojekt. Die Joseph-Stiftung errichtet nahe Nürnbergs größten katholischen Pfarrkirche, „St. Ludwig“, 50 Mietwohnungen in unterschiedlichen Größen von zwei bis fünf Zimmern. Davon sollen Menschen profitieren, die finanziell wenig Spielraum haben.

Reinhard Zingler, Vorstand der Joseph-Stiftung, erläuterte vor Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly und zahlreichen weiteren Gästen den Wohnungsbau bei „St. Ludwig“ in der Südstadt. | Foto: bs Die Baumaßnahme ist veranschlagt auf rund 9,2 Mio. €. Allerdings wird sie gefördert mit einem staatlichen Wohnungsbaudarlehen von 5,1 Mio. € und einem städtischen von 350.000 €. Außerdem hat die Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern einen Zuschuss von 86.000 € gewährt für die erfolgreiche Bewerbung um die Teilnahme am Modellvorhaben „IQ - innerstädtische Wohnquartiere“, im Rahmen dessen zukunftsweisende Konzepte umgesetzt werden sollen.

Die Monatskaltmiete wird pro Quadratmeter 8,50 € betragen. Durch die soziale Komponente verringert sich diese je nach Haushaltseinkommen und Wohnungstyp um bis zu 3,40 €/m², womit man laut Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly deutlich unter dem Nürnberger Mietspiegel liegt. Kinderreiche Familien, Alleinerziehende, Senioren mit niedrigen Renten und Menschen mit Behinderung haben so eine Chance auf eine attraktive zu zugleich bezahlbare Wohnung.

Weitere Informationen:
http://www.joseph-stiftung.de/aktuelles/bis_mitte_2015_sollen_in_nuernberg_50_neue_wohnungen_fertig_sein_mit