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St. Gundekar-Werk Eichstätt startet erfolgreich ins Jubiläumsjahr seines 60-jährigen Bestehens

08.01.2014

Am Ende des Jahres 2013 nahm die Geschäftsleitung des St. Gundekar-Werks Eichstätt (SGWE) die Festlichkeit der Weihnachtsfeier in der Galerie Gaswerk in Schwabach zum Anlass, langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre Verbundenheit auszuzeichnen und auf das Geschäftsjahr zurückzuschauen. Die Ehrung übernahmen die Gesellschaftervertreter Domdekan Willibald Harrer und Domkapitular Franz Mattes aus Eichstätt zusammen mit dem SGWE-Geschäftsführer Peter-Stephan Englert:

Über Blumen und Geschenke als Zeichen der langjährigen Verbundenheit freuten sich Prokurist Werner Rieder, der seit 20 Jahren in der Hauptverwaltung tätig ist. Ebenso lang arbeiteten die kaufmännische Angestellte Anita Zottmann in der Schwabacher Hauptverwaltung sowie Katharina Müller als Reinigungskraft in Nürnberg-Langwasser, Gudrun Flohry, Hauswartin in Weißenburg. Auf zehn Jahre blickten Regina Weiß, kaufmännische Angestellte in der Hauptverwaltung Schwabach und Georg Ziegaus als Hausmeister in Ingolstadt. Nicht mit dabei waren Erika Armenti und Anneliese Schielke, die seit 25 in Ingolstadt arbeiten, Maria Schneider, die seit 40 Jahren zum Ingolstädter Büro gehört. 20 Jahre ist Barbara Bachhuber mit dem St. Gundekar-Werk in Schwabach beruflich verbunden und seit zehn Jahren ist Michael Plenagl in Ingolstadt mit dabei.

Domdekan Willibald Harrer betonte bei der Ehrung, dass es keine Selbstverständlichkeit sei, über so lange Zeit bei einem Betrieb beschäftigt sein zu können. Deshalb hob er an dieser Stelle hervor, dass es in diesen Zeiten bemerkenswert sei, einen solch sicheren Arbeitsplatz wie beim St. Gundekar-Werk zu haben. Zudem ergänzte Geschäftsführer Peter-Stephan Englert, dass es als Ausdruck von Anerkennung zu werten sei, dass die Gesellschafter alljährlich dem Unternehmen eine solch stilvolle Weihnachtsfeier ermöglichten.

Im Beisein von Domkapitular Dekan Alois Ehrl, der mit seiner Weihnachtsmeditation für eine besonders besinnliche Atmosphäre sorgte, und Bertold Korzus, Mitglied des Aufsichtsrats, sowie des früheren Geschäftsführers Karl Frank hielt Geschäftsführer Peter-Stephan Englert einen wohnungswirtschaftlichen Jahresrückblick. Dabei erklärte er, dass die letzten drei Wohnungen in der Wohnanlage in Hilpoltstein verkauft worden seien wie auch in Greding. In Schwabach habe das St. Gundekar-Werk in Limbach 26 Eigentumswohnungen, von denen 23 verkauft und nur noch drei vermietete Wohnungen im Bestand seien. Ähnlich verhalte es sich in der zweiten Limbacher Wohnanlage mit 21 Eigentumswohnungen. So gehörten nur noch zwei vermietete Wohnungen zum STGW. Der Tätigkeitsschwerpunkt im vergangenen Jahr lag bei der Modernisierung von insgesamt 107 Wohneinheiten (davon 83 Mietwohnungen und 24 Senioren-Mietwohnungen).

Komplettmodernisierung nach der Energie-Einsparverordnung hätten die 24 Senioren-Mietwohnungen in Nürnberg-Katzwang wie auch die Mietwohnungen in Feucht und in Eichstätt, in Ingolstadt und die sechs Mietwohnungen in Roth (Einsteinstraße) erfahren. Für das neue Jahr plane man in diesem Zusammenhang jeweils die Fertigstellung der Außenanlagen sowie die Erledigung von restlichen Arbeiten. Darüber hinaus konzentriere man sich ebenfalls auf Modernisierungsmaßnahmen nach der Energieeinsparverordnung bei insgesamt 60 Mietwohnungen und 68 Seniorenwohnanlagen in Nürnberg, Katzwang, Ingolstadt und Roth. Neben dem bautechnischem Bereich gehörten zum SGWE auch Aufgaben von Hausverwaltungen. Das Unternehmen betreue insgesamt 6.824 Objekte, davon 1.772 Eigentumswohnungen, 421 Studenten-Apartments und 250 Immobilieneinheiten für Dritte. Dem Unternehmen selbst gehörten insgesamt 4381 eigene Mietwohnungen. Davon würden knapp 69 Prozent einer Mietpreis bzw. Belegungsbindung unterliegen. Mit eingerechnet seien in der Gesamtzahl 835 Senioren-Mietwohnungen, erläuterte der Geschäftsführer. Das bedeute, dass von den unternehmenseigenen Mietwohnungen nur 15 Wohnungen nicht vermietet seien, was einem Anteil von 0,34 Prozent entspreche.

Einen wichtigen Anteil an dieser erfolgreichen Bilanz hätten auch die insgesamt 54 engagierten Beschäftigten beigetragen mit den zuverlässigen nebenberuflichen Hausmeistern, Reinigungskräften sowie Mitarbeitern für Dritte, betonte Geschäftsführer Peter-Stephan Englert. Von daher könne man gut in das neue Jahr gehen, in dem das SGWE auf ein 60-jähriges Bestehen schaue.


Text und Foto: Ursula Kaiser-Biburger