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St. Bruno-Werk Würzburg schließt Generalsanierung ab

24.10.2019

Das St. Bruno-Werk Würzburg schließt Generalsanierung Lange Bögen/Otto Richter-Straße Würzburg mit Mieterfest ab.

Foto Luftaufnahme (xtrakt Media Thomas Düchtel): Die generalsanierte Wohnanlage aus der
Vogelperspektive. Den Abschluss der Generalsanierung der Wohnanlage Lange Bögen 17-21/Otto-Richter-Straße 20-22
in Würzburg feierte das St. Bruno-Werk mit seinen Mieterinnen und Mietern. Neun Häuser mit
insgesamt 84 Wohnungen wurden in drei Bauabschnitten seit Herbst 2016 saniert, eine begrünte
Tiefgarage im Innenhof gebaut. Das St. Bruno-Werk investierte rund 11,5 Millionen Euro in diese
Maßnahme. Entstanden sind unter der Leitung des Architekturbüros Zumkeller 65 Drei-Zimmer-, 12
Zwei-Zimmer und 7 Ein-Zimmer-Wohnungen, die Gesamtwohnfläche beträgt 4.500 Quadratmeter.

Die Häuser sind jetzt mit einem Vollwärmeschutz ausgestattet, der Keller, Fassade und Dach beinhaltet. Die
Heizungsanlage wurde komplett erneuert, die Treppenhäuser modernisiert. Alle Wohnungen bekamen neue
Bäder, schöne Fußböden aus Echtholzparkett oder Fliesen und neu installierten Leitungen für Strom und
Wasser. Von den Balkonen aus lässt man den Blick über den schönen grünen Innenhof schweifen. Auf dem
Dach der neuen Tiefgarage mit 38 Stellplätzen hat die Wohnungsgenossenschaft wieder Bäume gepflanzt.
Die Kinder freuen sich über einen Spielplatz, die Erwachsenen über eine gemütliche Sitzecke.

Durchdachtes Umzugsmanagement
„Wir haben mit allen Mieterinnen und Mietern vorher gesprochen und ihnen angeboten, in eine leerstehende
Wohnung der Anlage zu ziehen, bis ihre Wohnung saniert ist“, erzählt der geschäftsführende Vorstand
Frank Hermann. „Danach hatten sie die Möglichkeit, in ihre alte Wohnung zurück zu ziehen oder in eine
andere sanierte der Wohnanlage“. Die Wohnungsgenossenschaft hat deshalb bereits im Vorfeld frei
gewordene Wohnungen nicht mehr vermietet, das Management der Umzüge und die Kosten übernommen.

Verpflichtung gegenüber seinen Mitgliedern
„Als Genossenschaft ist das St. Bruno-Werk verpflichtet, seine Mitglieder zu fördern und soziale Härten zu
vermeiden“, so der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Adolf Bauer. „Sie muss und kann sozial verträgliche
Mietpreise verlangen!“ Die Mieten im sanierten Quartier bewegen sich zwischen 5,80 und 10,50 Euro pro
Quadratmeter. Bestandsmieter bezahlen ein Jahr lang ihre bisherige Miete, dann steigt die Miete auf die
vorher vereinbarte Höhe.

Vollwärmeschutz und französische Balkone
Die Häuser haben alle einen Vollwärmeschutz mit Außenputz, neue Dacheindeckung und -isolierung
erhalten. Die Kellerdecken sind ebenfalls gedämmt, dreifach verglaste Kunststofffenster mit Sprossen und
Klappläden erhalten die bisherige Charakteristik der Häuser und dämmen ebenfalls. Bodentiefe Fenster oder
französische Balkone zur Straßenseite sorgen für viel Licht im Wohnbereich.

Die neue zentrale Heizung schafft wohlige Wärme
Die zentrale Heizungsanlage mit dezentraler Warmwasserversorgung ersetzt die bisherige Gas-EtagenHeizungen beziehungsweise die Gas-Einzelöfen in den Wohnungen. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe deckt
den Energie-Grundbedarf, eine Gas-Brennwerttherme wird bei Spitzenlasten dazugeschaltet.
Alle Wohnungen sind jetzt mit weißen Flachheizkörpern mit Thermostatventilen ausgestattet.

Größere Bäder mit schönen Fliesen
Auch die Bäder hat die Wohnungsgenossenschaft komplettsaniert. Schöne, graumelierte Fliesen sorgen für
die klare Optik, die modernen Waschbecken, Duschen oder Badewannen sowie weiße Handtuch-Heizkörper
für das richtige Wohlfühlklima. Die Bäder sind auch größer geworden, denn die Flächen der vorher noch
vorhandenen Speisekammern gehören jetzt zu den Bädern. Außerdem sind Waschmaschinen- und
Trockneranschlüsse vorhanden.