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St. Bruno-Werk durchbricht 100-Millionen-Euro-Grenze

09.07.2018

Im Jahr 2017 hat das St. Bruno-Werk wieder kräftig in den Neubau von Mietwohnungen investiert. Wichtigste Projekte waren dabei die bereits 2015 begonnenen Neubauten in der Würzburger Gartenstraße mit über 70 barrierefreien Wohnungen sowie die Generalsanierung Lange Bögen in der
Domstadt samt dem Bau einer Tiefgarage. „Die Bilanzsumme stieg erstmals in der Geschichte der Genossenschaft über die 100 Millionen-Grenze“, berichtete der geschäftsführende Vorstand Frank Hermann.

Foto (Thomas Düchtel): Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Adolf Bauer (r.) gratulierte dem Domkapitular em. Dr.
Jürgen Lenssen (l.) zur Wiederwahl in den Aufsichtsrat des St. Bruno-Werks. Der geschäftsführende
Vorstand Frank Hermann (3.v.r.), die Vorstände Manfred Bätz (3.v.l.) und Siegfried Issig (2.v.l.) sowie die
Aufsichtsratsmitglieder Klaus Michler (4.v.l.), Bruno Greier (2.v.r.) Stephan Siegl (nicht im Bild) und der
Ehrenvorsitzende Karl Stahl schlossen sich den Glückwünschen an. Domkapitular em. Dr. Jürgen Lenssen, der dem Aufsichtsrat des St. Bruno-Werks bereits seit dem Jahr 2002 angehört, wurde von der Vertreterversammlung erneut einstimmig in das Gremium gewählt. 
Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Adolf Bauer dankte ihm für sein jahrelanges Engagement mit den Worten: „In der täglichen Arbeit ist seine Stimme ganz wichtig!“ Neben den Neubauten legte das St. Bruno-Werk sein Augenmerk auch 2017 wieder auf die Instandhaltung und Modernisierung seines Wohnungsbestandes. In Schweinfurt stand die Generalsanierung der
Deutschhöfer Straße 15 ½ auf der Agenda.

Außerdem wurden in Aschaffenburg, Erlenbach, Karlstein, Miltenberg, Münnerstadt, Oerlenbach
und Würzburg Treppenhäuser und Balkone saniert, neue Fenster eingebaut und in Fassadendämmungen investiert.
Das Investitionsvolumen betrug über 12 Millionen Euro. „Der Rückgang der Baugenehmigungen im Jahr 2017
um 7,3 Prozent deutet möglicherweise auf ein Ende des Baubooms hin“, erläuterte Frank Hermann.
Immer weniger Bauland und weiter steigende Baukosten seien ebenfalls ein Indiz dafür.

Die Finanzlage der Genossenschaft ist geordnet durch laufende Einnahmen, die Eigenkapitalquote liegt
zum ersten Mal bei 50,4 Prozent, so Frank Hermann. Das St. Bruno-Werk hat im Berichtsjahr über 44 Euro
pro Quadratmeter investiert, das ist doppelt so viel als im Vorjahr. Fast 90 Prozent der Kaltmieten liegen unter 7 Euro pro Quadratmeter.
Vor allem günstige 2- und 3-ZimmerWohnungen sind sehr gefragt, von denen das St. Bruno-Werk rund 80 Prozent
(30,8 Prozent 2-Zimmerwohnungen, 47,3 Prozent 3-Zimmerwohnungen) seines Wohnungsbestandes bewirtschaftet.
Ein Blick in die Zukunft wurde ebenfalls geworfen: Im Juli 2018 wird das Projekt Gartenstraße mit den
Neubauten der Häuser 6 bis 16 abgeschlossen und feierlich eingeweiht. Das St. Bruno-Werk hat hier rund
16 Millionen Euro investiert.

Die Generalsanierungen Otto-Richter-Straße und Lange Bögen laufen noch, hier ist die Fertigstellung Ende
2019 geplant. In insgesamt 84 Wohnungen investiert die Baugenossenschaft 11,6 Millionen Euro.
Neue Projekte in Würzburg sind die Generalsanierung aller Wohnungen am Haugerring und in der
Neutorstraße Würzburg, die Sanierung von 185 Wohnungen in der Neumühle 1-3 sowie im Rahmen der
Geschäftsbesorgung die Erweiterung des Studentenwohnheims Ferdinandeum um 110 Studentenzimmer.

Das St. Bruno-Werk bewirtschaftete zum 31. Dezember des Berichtsjahres 2731 eigene und 414 fremde
Mietwohnungen sowie 380 Wohnplätze in fünf Studentenwohnheimen. Zudem werden insgesamt 253
gewerbliche Einheiten und 2373 Stellplätze, davon rund die Hälfte in Garagen oder Tiefgaragen, von der
Genossenschaft verwaltet.