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St. Bruno-Werk errichtet in Würzburg in der Sanderau in den nächsten vier Jahren 71 neue Mietwohnungen

14.03.2014

Bis Ende 2018 baut das St. Bruno-Werk in Würzburg 71 neue Mietwohnungen im Stadtteil Sanderau. Das für die Wohnungsgenossenschaft größte Neubauprojekt seit den 1960er-Jahren beginnt mit dem Abbruch der Gebäude Gartenstraße 4 und 6. In mehreren Bauabschnitten werden insgesamt vier alte Häuser abgerissen und durch moderne, energieeffiziente und barrierefreie Neubauten ersetzt. Das Gesamtvolumen der Maßnahme beträgt 15,2 Mio. €.

Spatenstich für das Projekt „Gartenstraße“: (von links) Johannes Zull (Abteilungsleiter des St. Bruno-Werks), Jürgen Schädel (Diözesanbaumeister i. R.), Karl Stahl (Ehrenvorsitzender des St. Bruno-Werks), Stadtbaurat Prof. Christian Baumgart, Frank Hermann (Geschäftsführender Vorstand St. Bruno-Werk), Erster Bürgermeister Dr. Adolf Bauer, Domkapitular Dr. Jürgen Lenssen, Manfred Bätz und Siegfried Issig, (Vorstände des St. Bruno-Werks) sowie Architekt Rainer Kriebel (gkt-Architekten). „Die bestehenden Häuser entsprechen nicht mehr dem heutigen Standard“, so Frank Hermann, geschäftsführender Vorstand des St. Bruno-Werks. Vier Baukörper in zeitgenössischer Architektursprache würden den Bewohnern nach dem Ersatzneubau Wohnungen mit Aufzug und Südorientierung aller Aufenthaltsräume sowie Loggien bieten.

Der Mix aus 2-, 3- und 4-Zimmer-Wohnungen eigne für Familien, Paare und Alleinstehende. „Das ist eine weitere, sehr willkommene Aufwertung der Wohnsituation für alle Generationen in der Sanderauer Gartenstraße“, so Adolf Bauer, Erster Bürgermeister der Stadt Würzburg. Statt derzeit 56 Wohnungen und 4.000 m2 Wohnfläche würden dann 71 Wohnungen mit insgesamt 5.350 m2 Wohnfläche zur Verfügung.


Innovative Gebäudetechnik

Um die Nebenkosten niedrig zu halten, will das St. Bruno-Werk innovative Gebäudetechnik und ein hochwertiges Energiekonzept mit Nutzung von Erdwärme und Solarmodulen einsetzen. So werden der CO2-Verbrauch reduziert und die Heizkosten langfristig niedrig gehalten.

Das St. Bruno-Werk wird eine eigene Wärmepumpentechnik verwenden: Der Brunnen im Grundstück liefert Grundwasser, das zur Versorgung der Wärmepumpenanlage genutzt wird. Über verschiedene Schritte wird dem Grundwasser Energie entzogen, die zur Warmwasserbereitung und Gebäudeheizung verwendet wird. Teil des Konzeptes ist auch die Fußbodenheizung im Niedrigenergiebereich, die für ein sehr gutes Wohnklima sorgt und gleichzeitig Energie spart.


Zeitgemäßes Carsharing & Erholungsraum Innenhof

Der Innenhof des Gebäudeensembles soll dank eines zeitgemäßen Parkkonzeptes und des Angebotes von Carsharing den Bewohnern künftig als grüne Oase dienen. „Wir verlegen die nötigen Stellplätze an die Gartenstraße“, so Frank Hermann. Mietautos werden die Bewohner der Anlage einfach und preiswert nutzen können. Der Innenhof frei von Fahrzeugen und lädt in seiner Kombination aus offenen Rasenspielflächen und Sitzplätzen  ein. – Ein ruhiger und doch lebendiger Erholungsraum, der aufgrund seiner Gestaltung durch Wege und Hecken voraussichtlich spannende Aus- und Durchblicke eröffnen wird.

Text und Foto: Ingrid Weigert