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Spatenstich in Nürnberg-Katzwang für 41 geförderte Mietwohnungen

09.01.2020

Am 4. Dezember 2019 fand in Nürnberg-Katzwang der Spatenstich für 41 geförderte Mietwohnungen statt. Bauherr ist das St. Gundekar-Werk Eichstätt GmbH.

v.l.: Matthias Köppen, Köppen Rumetsch Architekten; Britta Walther, Leiterin des Stabs Wohnen Stadt Nürnberg; Monika
Engelhardt, 1. Vorsitzende Bürgerverein Nürnberg-Katzwang; Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas, Stadt Nürnberg;
Geschäftsführer Peter-Stephan Englert, St. Gundekar-Werk Eichstätt; Prokurist Günther Fischer, St. Gundekar-Werk Eichstätt;Marc Pfaller, PFALLER Ingenieure „Was lange währt, wird hoffentlich endlich gut“ - Unter diesem Motto begrüßte der Geschäftsführer Peter-Stephan Englert die Gäste zum
traditionellen Spatenstich der neuen Mietwohnanlage der St. Gundekar-Werk Eichstätt GmbH in NürnbergKatzwang. Auf dem 3.770 qm großen Grundstück werden ab März 2020 41 geförderte Mietwohnungen,
aufgeteilt in drei Baukörper, in Holzbauweise errichtet.

Nachdem das kirchliche Wohnungsunternehmen im Juli 2014 durch den Oberbürgermeister auf das
Grundstück aufmerksam gemacht wurde, erteilte der Stadtrat der Stadt Nürnberg im März 2015 der St.
Gundekar-Werk Eichstätt GmbH den Zuschlag im Rahmen eines Konzeptauswahlverfahrens. Zwei Monate
später wurde das Projekt von der damaligen Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des
Innern, für Bau und Verkehr in das Modellvorhaben des experimentellen Wohnungsbaus „effizient bauen,
leistbar wohnen – mehr bezahlbare Wohnungen für Bayern“ aufgenommen. In diesem Rahmen folgte im
September 2016 ein nichtoffener Realisierungswettbewerb, an dem zwölf Architekturbüros teilnahmen.
Dabei wurde das Büro Köppen Rumetsch Architekten GmbH, Nürnberg zusammen mit Koeber
Landschaftsarchitektur, Stuttgart zum Sieger gekürt. Aus Kostengründen scheiterte der Plan einen
Generalunternehmer zu beauftragen; stattdessen wurde das Projektsteuerungsbüro Pfaller, Nürnberg,
eingeschaltet. Zum Abschluss der Rede erhielten alle Beteiligten symbolisch einen „spitzen Bleistift“, da so
bei der Planung gerechnet wurde.

Im Anschluss betont Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas, dass die Stadt Nürnberg auch bei gefördertem
Wohnungsbau auf die Qualität der Bebauung großen Wert legt und so bezahlbarer Wohnraum in Nürnberg
entsteht. Abschließend hebt Architekt Matthias Köppen die Nachhaltigkeit des Vorhabens aufgrund der
Holzbauweise hervor. Dabei werden die besten Eigenschaften von den Materialien Holz und Beton genutzt.
Nach dem obligatorischen Spatenstich erhielt jeder der Beteiligten den gravierten Spaten zur Erinnerung.
Die Fertigstellung der Wohnanlage ist für Oktober 2021 geplant.

Foto: Herr Raoul Täckelburg, ST.GUNDEKAR-WERK EICHSTÄTT GMBH