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Mietwohnanlage der Joseph-Stiftung zählt zu den lobenswerten Holzbauten in Bayern

13.01.2015

Am Donnerstag, 22. Januar 2015, wird Bayerns Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, MdL Helmut Brunner, dem kirchlichen Wohnungsunternehmen Joseph-Stiftung auf der Fachmesse BAU in München eine „Lobende Anerkennung“ aussprechen. Die Würdigung erfolgt für die neue Mietwohnanlage an der Herbartstraße in Ansbach, die die Stiftung im Rahmen des von der Obersten Bayerischen Baubehörde (OBB) angestoßenen Programms „E %“ als besonders energieeffiziente sowie familien- und seniorengerechte Gebäude in Holzständerbauweise errichtet hat. Sie zählt zu den außergewöhnlichsten seit 2010 im Freistaat fertiggestellten Holzbauten …

Gleich bei ihrem ersten Engagement als „Holzbauherr“ hat die Joseph-Stiftung in Expertenkreisen punkten können. Die erwähnte Auszeichnung ist Teil der Verleihung des „Holzbaupreises Bayern 2014“. Dieser wird gemeinschaftlich von Forstministerium, Landesbeirat Holz Bayern e. V., proHolz Bayern, Bayerischer Architektenkammer und Bayerischer Ingenieurekammer-Bau vergeben. Er wird seit 1978 alle vier Jahre ausgelobt. Vorbildlich konstruierte, umweltfreundliche und kostengünstige Holzbauten werden gesucht.

„Solche beispielhaften Projekte geben dem Holzbau in Bayern wichtige Impulse, weil sie Bauherren und Architekten als wertvolle Anschauungsobjekte dienen“, glaubt Minister Brunner. Für den Forstminister liegen die Vorteile der Verwendung von Holz auf der Hand: „Es ist ein lebendiger Baustoff mit hervorragenden baubiologischen und technischen Eigenschaften, leicht zu bearbeiten und als nachwachsender Rohstoff in großen Mengen vor der Haustüre verfügbar.“ Außerdem verweist er auf die „unschlagbare“ Ökobilanz von Holz; ein Kubikmeter entziehe der Atmosphäre während seines Wachstums eine Tonne Kohlendioxid. „Wer mit Holz baut, leistet einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz“, so Brunner. Der Anteil von Wohngebäuden in Holzbauweise habe sich zwar in den vergangenen 25 Jahren in Bayern auf heute fast 20 % mehr als verdoppelt, könne aber leicht noch gesteigert werden. In Österreich liege der Anteil an Holzhäusern beispielsweise bei rund 35 %, in Skandinavien gar bei 85 %.

Siehe auch:
http://blog.joseph-stiftung.de/2015/01/12/mietwohnanlage-der-joseph-stiftung-zaehlt-zu-den-lobenswerten-holzbauten-in-bayern/#more-2936