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Joseph-Stiftung zum wiederholten Mal mit dem DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft prämiert

17.06.2016

Nach 2008 ist es das zweite Mal, dass die Joseph-Stiftung, das kirchliche Wohnungsunternehmen im Erzbistum Bamberg, mit dem Zukunftspreis der deutschen Immobilienwirtschaft ausgezeichnet wurde. War damals die professionelle Gesamtausrichtung der Joseph-Stiftung honoriert worden, ging es diesmal um die konsequente Digitalisierung der Arbeitsabläufe.

Für die Joseph-Stiftung nahmen den DW-Zukunftspreis 2016 Vorstandssprecher Dr. Wolfgang Pfeuffer und ERP-Bereichsleiter Jürgen Nitschke (6. und 7. von rechts) entgegen. | Foto: Aareon AG Der Zukunftspreis 2016 ging an insgesamt drei Unternehmen: die Hofheimer Wohnungsbau GmbH, die Wohnungsbau-Genossenschaft Treptow Nord eG und die Joseph-Stiftung. Letztere ist das einzige in der 13-jährigen Geschichte des Preises, dem er bisher zum wiederholten Mal zuerkannt wurde. Die Verleihung erfolgte während des Aareon-Kongresses 2016 in Garmisch-Partenkirchen, des derzeit größten Branchentreffs. Dieser stand unter dem Motto: Zeit für Veränderung – Wandel als Erfolgsfaktor.

Axel Gedaschko, Präsident des GdW Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V. und Schirmherr des DW-Zukunftspreises (DW ist die Fachzeitschrift „Die Wohnungswirtschaft“), überreichte die Trophäen. Für die Joseph-Stiftung nahm sie Vorstandssprecher Dr. Wolfgang Pfeuffer und Jürgen Nitschke entgegen. Nitschke ist Leiter des neu ins Leben gerufenen Bereichs ERP (Enterprise-Resource-Planning); ERP bezeichnet – laut Wikipedia – die unternehmerische Aufgabe, Ressourcen wie Kapital, Personal, Betriebsmittel, Material, Informations- und Kommunikationstechnik, IT-Systeme im Sinne des Unternehmenszwecks rechtzeitig und bedarfsgerecht zu planen und zu steuern. Gewährleistet werden sollen ein effizienter betrieblicher Wertschöpfungsprozess und eine stetig optimierte Steuerung der unternehmerischen und betrieblichen Abläufe.

Die Joseph-Stiftung wurde für ihre Einreichung „Joseph-Stiftung 4.0 – Umsetzung einer digitalen Gesamtstrategie“ prämiert. Für die Jury war entscheidend: Die Joseph-Stiftung befasst sich bereits seit über zehn Jahren aktiv mit dem Thema Digitalisierung. Ihre digitale Gesamtstrategie basiert auf Ergebnissen aus Forschungs- und Analysearbeiten sowie abgeschlossenen und laufenden Umsetzungsprojekten. Bei den teils auf europäischer Ebene angesiedelten Projekten brachte sich die Joseph-Stiftung mit Eigenentwicklungen stark ein. Die für den DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft ausgewählten Beispiele beziehen sich auf die Themenfelder „Mensch-Technik-Interaktion (SOPHIA, SOPHITAL, EU-Projekte)“, „Digitalisierung von Geschäftsprozessen (EBKON, Digitale Wohnungsgenossenschaft, Digitalisierung des Postverkehrs, BIM)“ sowie „Digitales Kundenbeziehungsmanagement (WEG-Onlineverwaltung, Digitale Services für Studenten)“. Einige Ergebnisse sind inzwischen in die Tätigkeit wohnungswirtschaftlicher Verbände und IT-Unternehmen eingeflossen.