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Ehrung beim St. Gundekar-Werk

09.01.2017

Traditionell blickte das St. Gundekar-Werk am Jahresende auf das abgelaufene Jahr und ehrte dabei langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Im schönen Rahmen wurden Jubilar und Geschäftsführer Peter-Stephan Englert und die Jubilarinnen Angelika Fleischmann und Christina Weger vom scheidenden Bau- und Finanzdirektor Domdekan Willibald Harrer im Beisein der Betriebsratsvorsitzenden Elisabeth Praast geehrt. Foto: Ursula Kaiser-Biburger, Schwabach Bei der Feier im Pfarrsaal von St. Peter und Paul in Schwabach wurde Geschäftsführer Peter-Stephan Englert durch den Leitenden Finanz- und Baudirektor und Vertreter des Hauptgesellschafters Domdekan Willibald Harrer und der Betriebsratsvorsitzenden Elisabeth Praast für 20 Jahre im Dienste des Wohnungsunternehmens der Diözese Eichstätt geehrt. Ebenfalls ausgezeichnet wurden Edith Lerzer aus der Hauptverwaltung für 40 Jahre Betriebstreue und Angelika Fleischmann, die seit 25 Jahren in der Seniorenwohnanlage St. Michael in Stein als Reinigungskraft zuverlässig tätig ist. Gewürdigt wurden Christina Weger und Michaela Wenny, die seit zehn Jahren als kaufmännische Angestellte in der Hauptverwaltung arbeiten, und Rosa Spomer als Reinigungskraft in Ingolstadt.

Domdekan Harrer verabschiedet

„Nur mit gemeinsamen Engagement schaffen wir etwas Wertvolles für die Menschen.“, stellte Domdekan Harrer bei seinen ehrenden Dankesworten fest. Für ihn waren dies die letzten Ehrungen beim St. Gundekar-Werk in Schwabach, die er als Leitender Finanz- und Baudirektor ausgeübt hatte. Seine Amtszeit endet nämlich zum 31. Dezember 2016. Geschäftsführer Peter-Stephan Englert würdigte das wirkungsvolle Engagement des scheidenden Finanz- und Baudirektors seit September 2010 und das als Direktor des Caritas-Verbandes von 2001 bis 2009. Dies bedeutete 14 Jahre und etwas mehr als fünf Monate soziale Verantwortung, fasste Englert zusammen. Einen wesentlichen Impuls für die inhaltliche Ausrichtung des Unternehmens habe Domdekan Harrer im Jahr 2011 beim Projekt e % Ingolstadt-Hollerstauden gegeben, durch dessen deutliche Unterstützung des ersten Quartiersmanagements mit Betreuung der Mieter durch den Sozialdienst katholischer Frauen. Domdekan Harrer legte hier – ohne es geahnt zu haben – den Grundstein für das erste Quartiersmanagement, dem weitere in Schwabach, Nürnberg-Langwasser und Eichstätt-Spitalstadt folgen werden. Damit habe er dem Unternehmen den Auftrag für seine künftige Ausrichtung über den reinen Wohnungsbau hinaus erteilt. „Somit bleiben die Quartiersmanagements unseres Unternehmens stets mit Ihnen als einem der „Gründungsväter“ verbunden!“, bekräftigte Peter-Stephan Englert in seiner Laudatio für den scheidenden Bau- und Finanzdirektor.

St. Gundekar-Werk immer ein verlässlicher Partner

Beim Blick auf das Unternehmen mit seinen derzeit knapp 60 hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den rund zwei Dutzend nebenberuflich Tätigen, wurde hervorgehoben, dass das St. Gundekar-Werk seit über 62 Jahren als seriöser, solider und verlässlicher Partner rund um die Immobilie in der Diözese Eichstätt zur Seite steht. Herr Englert sei stolz, wenn er auf das soziale Engagement für die Schwächsten in der Diözese Eichstätt und damit in der Gesellschaft verweisen könne. Natürlich könnte man nicht alle Nöte und Probleme lösen, aber man sei doch stets um Einzelfallentscheidungen bemüht. Wichtig seien eben in diesem Zusammenhang die Modernisierungen von 162 Mietwohnungen im vergangenen Jahr, davon 92 Seniorenmietwohnungen, in Nürnberg-Katzwang, Stein-Deutenbach, Roth, Ingolstadt und Neumarkt. Insgesamt besitze das Unternehmen nahezu 4.500 eigene Mietwohnungen, wovon etwa 58 Prozent einer Mietpreis- bzw. Belegungsbindung unterliegen und hierbei über 900 Seniorenmietwohnungen eingerechnet seien. Zudem betreue das St. Gundekar-Werk insgesamt über 6.600 Objekte, zu denen auch Studenten-Appartements und Immobilieneinheiten für Dritte gehörten. Dennoch liege die Zahl an Wohnungsvormerkungen weit über den zur Verfügung stehenden Wohnungen, obwohl Neubaumaßnahmen im neuen Jahr 2017 geplant seien. Vorgesehen seien insgesamt, etwa 90 Miet-, sieben Seniorenmietwohnungen sowie 56 Studenten-Appartements in Nürnberg-Langwasser, Nürnberg-Katzwang, Schwabach, Ingolstadt und Eichstätt zu bauen. Zusätzlich sollen 52 Mietwohnungen und 70 Seniorenmietwohnungen in Nürnberg-Katzwang, Stein-Deutenbach, Roth, Schwanstetten und Ingolstadt modernisiert werden, um für Menschen weiterhin „Räume zum Wohnen und Leben“ zu schaffen.

Text und Bild: Ursula Kaiser-Biburger, Wasserstraße 16, 91126 Schwabach