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Dem St. Gundekar-Werk Eichstätt steht nach einem arbeitsreichen Jahr ein ebensolches bevor _ große Pläne für 2016

30.12.2015

Innezuhalten, den Blick sowohl zurück als auch nach vorne zu richten sowie allen Mitarbeitern - insbesondere den Betriebsjubilaren - für das Geleistete zu danken, gehört zur guten Tradition des St. Gundekar-Werks Eichstätt (STGW) am Ende jedes Arbeitsjahres. Geschäftsführer Peter-Stephan Englert zog hier überaus zufrieden Bilanz für 2015 und stimmte auf ein sicher wieder ereignisreiches 2016 ein.

Jubilarehrung 2015 des St. Gundekar-Werks Eichstätt: (von links) Babette Günther-List, Domdekan Willibald Harrer, Christian Haubner, Sabine Rühl, STGW-Geschäftsführer Peter-Stephan Englert und Betriebsratsvorsitzende Elisabeth Praast. Ein geistliches Wort richtete Domkapitular Dekan Alois Ehrl an die „St.-Gundekar-Familie“. Als den großen gemeinsamen Traum der Menschen identifizierte er den nach Frieden. Er rief dazu auf,  Trost zu spenden und zuzupacken, wo andere der Hilfe bedürften.

Diesen Gedanken griff auch Domdekan Willibald Harrer als Vertreter der St.-Gundekar-Gesellschafter in seiner kurzen Ansprache auf: „Wir befinden uns in der Spannung von Traum und Realität.“  Sternstunden würden immer wieder das Dunkle erhellen und heilbringend wirken. Übertragen auf das St. Gundekar-Werk heiße dies, dass die Mitarbeiter sich nach Kräften einsetzen und so letztlich ihren Arbeitsplatz erfolgreich sichern würden. Gemeinsam seien sie für eine gute Atmosphäre verantwortlich. Dies glücke durch gegenseitige Wertschätzung.

Genau 90 haupt- und nebenberufliche Mitarbeiter
Insgesamt - so informierte Geschäftsführer  Englert – seien derzeit 41 kaufmännische und vier technische Verwaltungsangestellte neben vier Auszubildenden sowie acht hauptberuflichen  Hausmeistern beschäftigt. Hinzukämen 33 nebenberufliche Mitarbeiter.

Für seine 25-jährige Betriebstreue wurde Rudolf Müller, Hausmeister in den Mietwohnanlagen in Nürnberg-Langwasser, geehrt. Seit 20 Jahren steht Barbara Tschocke in Diensten des St. Gundekar-Werks in der Hauptverwaltung in Schwabach. Dort sind nunmehr seit zehn Jahren ebenso Isabelle Betz, Christian Haubner und Sabine Rühl im Einsatz. 

Mit einem herzlichen Gruß wurde Babette Günther-List aus der Wohneigentumsverwaltung in den Ruhestand verabschiedet. Nicht nur der aus dem Kollegium ausscheidenden Mitarbeiterin, sondern allen Beschäftigten - von den Reinigungskräften bis zu den Prokuristen - richtete Geschäftsführer Englert den Dank und die Anerkennung des Aufsichtsrats und der Gesellschafter aus. 

Über 6.700 Wohneinheiten
Unter dem seit  2009 gebräuchlichen Slogan „Wir bieten Lebensräume - Raum zum Wohnen und Leben“ blickte Peter-Stephan Engler auf das endende Geschäftsjahr. In Schwabach-Limbach seien von den 47 Eigentumswohnungen nur mehr zwei Wohnungen, die vermietet seien, im Bestand. Verkauft werden konnten Garagen in Schwabach, unbebaute Teilgrundstücke in Röthenbach-Schweinau und in Greding. Dagegen habe das STGW die Seniorenmietwohnanlage in Stein mit 109 Seniorenmietwohnungen gekauft und ein unbebautes Grundstück in Nürnberg-Katzwang, wo staatlich geförderte Mietwohnungen errichtet werden sollen. Zudem seien insgesamt 80 Wohneinheiten in Nürnberg-Langwasser, in Roth und in Ingolstadt zur Verbesserung der Wohnqualität modernisiert worden. 

Laut seinem Geschäftsführer kümmert sich das STGW aktuell um insgesamt über 6.700 Wohneinheiten. Dazu gehörten auch über 1.700 Wohnungen, knapp 400 Studentenappartements und 225 sonstige Immobilieneinheiten für fremde Eigentümer. Über 4.300 Mietwohnungen (831 davon Seniorenmietwohnungen) bilden den eigenen Bestand des STGW, wobei knapp 67 % einer Mietpreisbindung unterliegen. Für das nächste Jahr kündigte Englert an, weitere 98 Mietwohnungen und 50 Studentenappartements bauen zu wollen. So werde es auch eine Nachverdichtung in Nürnberg-Langwasser mit 50 Mietwohnungen mit einem Parkhaus geben. In Nürnberg-Katzwang seien 40 geförderten Mietwohnungen geplant. In Schwabach in der Michael-Hierl-Straße sollen acht geförderte Mietwohnungen und eine Tiefgarage entstehen. In Ingolstadt habe das STGW vor, durch den Um- bzw. Anbau eines Bestandsgebäudes  50 geförderte Studentenappartements zu schaffen. Darüber hinaus sollen im kommenden Jahr 70 Mietwohnungen und 173 Seniorenmietwohnungen in Nürnberg-Katzwang, Stein-Deutenbach, Roth, Ingolstadt und Neumarkt zum Teil komplett modernisiert werden.

Text und Foto: Ursula Kaiser-Biburger