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Bezahlbarer Wohnraum für Hallstadt

09.05.2019

Neubau von 19 öffentlich geförderten Mietwohnungen und sechs Doppelhaushälften

2. Bürgermeister Ludwig Wolf, Leiter Wohnungswesen Regierung von Oberfranken Christoph Reichl, Architekt Christoph Gatz, Bauamtsleiterin Stadt Hallstadt Michaela Frizino, Erster Bürgermeister Thomas Söder, Vertrieb Joseph-Stiftung Stefanie Henke und  Vorstand Joseph-Stiftung Reinhard Zingler

Pressemitteilung vom 06. Mai 2019

 



 

Die Joseph-Stiftung baut in Hallstadt an der Pfarrer-Wachter-Straße fünf Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 19 Wohneinheiten. Alle Wohnungen werden auf Grundlage der einkommensorientierten Förderung (EOF) vermietet. Somit kommt dieser Wohnraum Menschen mit geringerem Einkommen zugute. Zusätzlich errichtet die Joseph-Stiftung sechs Doppelhaushälften, die nach dem Einheimischen-Modell verkauft werden. Insgesamt investiert das kirchliche Wohnungsunternehmen rund 8,5 Millionen Euro in das „IQ – Innerstädtisches Wohnquartier Hallstadt“. Am 6. Mai fand der offizielle Spatenstich statt.

 

Öffentlich geförderter Mietwohnungsbau

Das neue Wohnquartier schließt sich direkt an Hallstadt‘s „Neue Mitte“ mit Marktscheune, Tiefgarage und Stadtpark an. „Mit der Errichtung des innerstädtischen Wohnquartieres wird ein weiterer wichtiger Baustein in der Belebung und Neugestaltung unserer Innenstadt gesetzt. Das IQ-Projekt ist ein Paradebeispiel für das Städtebauförderprogramm ,Leben findet Innen statt‘“, sagte Erster Bürgermeister Thomas Söder während des Spatenstichs. Reinhard Zingler, Technischer Vorstand der Joseph-Stiftung, zeichnete in seinem Grußwort die Komplexität der Vorbereitung eines solches Bauprojektes nach. „Ich bedanke mich bei Bürgermeister Thomas Söder, dem Stadtrat und der Verwaltung für das entgegengebrachte Vertrauen und die stets sehr gute Zusammenarbeit und bei der Regierung von Oberfranken für Ihre umfangreiche Unterstützung“, sagte Reinhard Zingler. Verteilt auf fünf Mehrfamilienhäuser entstehen in Hallstadt insgesamt 19 Mietwohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von rund 1300 m². Geplant sind drei Seniorenwohnungen im Erdgeschoss und weitere Wohnungen mit zwei bis vier Zimmern. Die Wohnungsgrößen liegen zwischen 50 und 90 m². Jede Wohnung erhält eine Terrasse oder einen Balkon. Zudem entstehen 15 Kfz-Stellplätze.

 

Soziale Durchmischung

„Das innerstädtische Wohnquartier verfolgt das Ziel, eine soziale Durchmischung von Bevölkerungsschichten in der Innenstadt zu fördern. Mit 19 Wohneinheiten im sozialgeförderten Wohnungsbau und sechs Doppelhäusern für Familien kann somit dringend benötigter Wohnraum geschaffen werden“, so Bürgermeister Söder. Er sprach in diesem Zusammenhang auch von einem „großen Wohndruck in der boomenden Region Bamberg“. Alle Wohnungen des neuen innerstädtischen Wohnquartiers werden auf der Grundlage der einkommensorientierten Förderung (EOF) vermietet. Hierbei handelt es sich um einen einkommensabhängigen Mietzuschuss zur zumutbaren Miete, der je nach Stufe (1 bis 3) bis zu mehreren Euros pro Quadratmeter betragen kann.

Moderne Energieversorgung

Bei den Mehrfamilienhäusern handelt es sich um Massivbauten mit Wärmedämmsystem, die den KfW-55-Effizienzhaus-Standard erfüllen. Die Wärmeversorgung für Heizung und Warmwasser erfolgt durch eine zentrale Holzpelletanlage.

 

Wohneigentum nach dem Einheimischen-Modell

Des Weiteren entstehen sechs Doppelhaushälften, die auf Grundlage des Einheimischen-Modells der Stadt Hallstadt verkauft werden. Einheimischen-Modelle zielen darauf ab, Mitgliedern der örtlichen Bevölkerung, insbesondere jungen ortsansässigen Familien, den Erwerb angemessenen Wohnraums in ihrer Heimatgemeinde zu ermöglichen. Die Doppelhaushälften verfügen jeweils über 130 Quadratmeter Wohnfläche, fünf Zimmer, sind vollunterkellert und haben eine Fußbodenheizung. Mit einer innovativen Luft-Wärme-Pumpe und dem KfW-55-Effizienzhaus-Standard sowie einem Carport mit Vorbereitung für die Ladung von Elektrofahrzeugen sind die Häuser zukunftssicher geplant. Nach aktuellen Planungen sollen die Wohnungen und Häuser Ende 2020 bezugsfertig sein.

 

 

 


 

 

Thomas Heuchling

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit