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Bauen im Dienste der Kirche und das Bereitstellen generationengerechten Wohnraums war auch ein Katholikentagsthema

02.06.2014

Der Katholische Wohnungsbau- und Siedlungsdienst in Bayern e. V. war auf dem 99. Deutschen Katholikentag zwar nicht eigens mit einem Stand vertreten, aber dennoch spürbar präsent. Nicht nur mit einer Gemeinschaftsanzeige der sieben KWSD-Mitgliedsunternehmen im offiziellen Programmheft, das mit seinen 620 Seiten ein dickes Buch war.

Zum Programm gehörte auch eine Führung unter dem Stichwort MerhrGenerationenWohnen; der Bewohnerverein ALLMEIND gab Einblick in die vom Katholischen Wohnungsbau- und Siedlungswerk (KWS) der Diözese Regensburg schon vor fünf Jahren speziell für das Mit- und Füreinander von Jung und Alt errichtete Wohnanlage in der Kirchfeldallee 59 im Stadtteil Burgweinting. (Siehe: http://www.kws-regensburg.de/berichte/jung_und_alt_leben_seit_fuenf_jahren_miteinander_um_fuereinander_da_zu.)

Prominente Institutionen aus dem oberpfälzischen Bistum präsentierten sich in oder mit Einrichtungen, die das diözesane Wohnungsunternehmen als Baubetreuer für sie geschaffen haben, beispielsweise die Regensburger Domspatzen, die Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik sowie die St. Marienschulen, wo sich das biblisch-geistliche Zentrum des Katholikentreffen befand.

Besonders ließ eine Aussage des Regensburger Bischofs Dr. Rudolf Voderholzer während einer Podiumsdiskussion über das Zweite Vatikanische Konzil und den Auftrag der Laien aufhorchen. Vor großem Publikum stellte er fest, dass seine Priester sich ganz der Seelsorge widmen könnten. So wie sie beim Betrieb von Kindertagesstätten durch die Caritas entlastet würden, könnten sie sich in allen Angelegenheiten rund ums Bauen und Wohnen auf sein KWS verlassen.