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QR-Code ermöglicht Einblick ins Unterwasserkraftwerk der Joseph-Stiftung in Bamberg

25.12.2011

Dass die Joseph-Stiftung, das kirchliche Wohnungsunternehmen im Erzbistum Bamberg, seit nunmehr fast 30 Jahren ein eigenes Flusswasserkraftwerk betreibt, ist schon ungewöhnlich genug. Jetzt kurz vor dem Jahreswechsel ging man damit in der Weltkulturerbestadt Bamberg einen hier bislang einzigartigen publizistischen Weg:

Ein QR-Code ermöglicht Spaziergängern auf der Oberen Mühlbrücke, mittels ihres Smartphones Einblick zu nehmen auf das, was sich im Wasser unter ihnen abspielt. Bürgermeister Werner Hipelius (rechts) und Stiftungs-Vorstandssprecher Dr. Wolfgang Pfeuffer (links) montierten vor Ort im Beisein des städtischen Umweltreferenten Ralf Haupt, des stellvertretenden Tourismusdirektors Patrick Backer und einiger Mitglieder des Sprecherrats der Bamberger Gästeführer eine entsprechende Hinweistafel. Außerdem gaben sie offiziell die neue Webseite www.wasserkraftwerk-obere-muehlen.de frei. Es folgte die Premiere des im Spätsommer 2011 produzierten, knapp vierminütigen Dokumentarfilms „Energiegeladen“ im Greiner-Saal des in der Regnitz stehenden Hotels & Restaurants „St. Nepomuk“. 

Im Film wird der Aufbau sowie die Arbeits- und Funktionsweise des Wasserkraftwerks im linken Flussarm der Pegnitz erläutert. Er ist eingestellt bei YouTube (http://www.youtube.com/watch?v=tYHMZiN8RWk), kann jederzeit am PC oder mithilfe des erwähnten QR-Codes an Ort und Stelle am internetfähigen Handy aufgerufen und angeschaut werden. 

Immer wieder und besonders in jüngster Zeit seit dem Beschluss der Bundesregierung, aus der Atomkraft auszusteigen, erhielt die Joseph-Stiftung Anfragen mit der Bitte, das überirdisch kaum wahrnehmbare Wasserkraftwerk, das immerhin Strom für rund 1.000 Haushalte erzeugt, besichtigen zu dürfen. Im Falle von Gruppen wurde dem Wunsch des Öfteren entsprochen. Jedoch  kann aus Platzgründen nur eine eingeschränkte Personenzahl in die Tiefe steigen und aufgrund des Geräuschpegels an den Turbinen ist es nicht leicht, hier detaillierte Informationen zu vermitteln; Einzelpersonen konnten gar nicht berücksichtigt werden. Dementsprechend freute man sich im Bamberger „Umweltrathaus“, dem Schloss Geyerswörth, und in der Touristikzentrale im ehemaligen Stadtbad, dass Einheimischen und Bamberg-Besuchern dieser neue Service geboten wird. Bürgermeister Hipelius sinnierte gleich, an welchen ausgewählten Punkten der Stadt weitere QR-Codes sinnvoll wären …

Stiftungs-Vorstandsprecher Dr. Pfeuffer verwies zum einen auf das Bekenntnis seines Unternehmens zur Ökologie bzw. zum Umweltschutz; erst im Oktober hat die Joseph-Stiftung die Finanzierungsvereinbarung für einen durchgängigen Fischpass vom Hainpark im Norden der Stadt bis zum Landesgartenschaugelände im Süden mitunterzeichnet, und im Januar soll mit den Stadtwerken ein Umweltpakt geschlossen werden. Zum anderen eröffnete Dr. Pfeuffer mit der Filmpremiere eine „Social-Media-Offensive“ der Joseph-Stiftung. Diese ist mittlerweise außer bei YouTube auch in Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph-Stiftung) präsent und wird in Kürze unter http://blog.joseph-stiftung.de den Dialog mit Kunden und Interessierten im Web pflegen.